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Wird der Wheego das erste Serien-Elektroauto, was es auch zu kaufen gibt?
Greencars im Handel

Wird der Wheego das erste Serien-Elektroauto, was es auch zu kaufen gibt?

Angekündigt und auch gebaut, wurden schon viele Elektroautos. Doch tatsächlich in den Laden hat es noch keins geschafft. Zumindest keines, was wirklich in Serie gebaut wurde. Eine chinesische Marke will nun den ersten Serienwagen in den Verkauf bringen. Schauen wir ihn uns doch einmal an, den Wheego LiFe.

Leute, die den Wheego kennen, kann man hierzulande mit der Lupe suchen. Kein Wunder, denn der kleine Smart-Verschnitt aus China besticht weder durch ein einzigartiges Konzept, noch ein eigenständige Design. Das wohl auffälligste Merkmal ist wohl das Ersatzrad, was wie bei einem Jeep an der Hinterseite des Fahrzeugs seinen Platz hat.

Nun hat der chinesische Hersteller  angekündigt, den Mikrowagen schon nächsten Monat in den USA in den Handel zu bringen und zwar mit 100 Exemplaren. 

Doch nun wollen die Chinesen, das erreichen, wovor sich deutsche Autobauer noch zieren und mit einer Elektroversion den Wheego Whip, dem Wheego LiFe auf den Markt gehen. Der Zeitpunkt scheint ideal, denn stiehlt man geschickt die Show, denn die Japaner bringen den LEAF erst in einigen Wochen heraus. Hierbei spielt nicht nur die Tatsache eine Rolle, dass Wheego der Konkurrenz zuvor kommen möchte, sondern sicherlich auch, dass Präsident Obama angekündigt hat, sich die ersten 100 Elektrowagen zu kaufen, die in den USA gebaut werden. Dafür muss man wissen, dass die Chinesen eine Konstruktionsanlage in Ohio besitzen und dort das Modell LiFe zusammenschrauben lassen. Das Grundmodell – der Whip – wird allerdings in der Volksrepublik gefertigt.

Die Features

Der Wheego LiFe besitzt einen Stahlrahmen, was ihn mit gut 1,2 Tonnen nicht besonders leicht macht. Im Vergleich dazu schneidet der Smart electric drive mit etwa 900 Kilogramm, aber fast der selben Größe, so gut ab, dass man die Konstruktions-Qualitäten des Wheego durchaus in Frage stellen darf.

Genährt wird der Wheego durch eine 30 Kilowattstunden-Batterie auf Lithium-Eisen-Phosphat-Basis. Seine normale Motorkraft beträgt 15 Kilowatt, bei Spitzenleistungen bringt er gar 45 kW auf die Antriebsachse. Das verhilft ihm zu einer Spitzengeschwindigkeit von etwa 105 km/h.

Da der PR-Coup um President Obama, sowie der Early-Bird-Bonus sicherlich im Vordergrund dieser Verkaufsstrategie stehen, darf man an der Qualität des Fahrzeugs durchaus berechtigte Zweifel haben.

 

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