Umwelt
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Wake-Up

Deutschland benötigt für die Produktion von Batterien Rohstoffe. Diese bezieht Deutschland vor allen Dingen aus Argentinien, Bolivien und Chile und China. 80 % der gesamten Lithiumreserven stammen z.B. aus Südamerika, wobei Bolivien mit 40% der Weltreserven ganz weit vorne liegt. Das Lager Boliviens Bodenschätzen ist der Salzee „Salar de Uyuni“ Dieser wird staatlich kontrolliert da die Schürfrechte größtenteils nicht aus den Händen der Regierung gegeben wurden. Weitblickend kann man nun fast sagen, denn man kann hier von einer wahren Goldgrube sprechen.

Rohstoffexperten wie Robert Baylis vom Researchunternehmen Roskill Information Services in London meinen zwar dass mit einer Knappheit der Lithium-Reserven die nächsten vier Jahrzente nicht zu rechnen ist,: „Es gibt genügend Vorkommen. “ aber so meint Baylis auch :“Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Lithium-Reserven sich auf wenige Länder fokussieren und einige wichtige davon derzeit nicht zu den geopolitisch stabilen Regionen zu zählen sind – zum Beispiel Bolivien.“ Zudem gibt es auch Länder die gar nicht erst ihre Reserven teilen wollen.

Man benötigt z.B. auch weitere Rohstoffe wie Aluminium, Kupfer und ein Erdmetall was höchst selten vorkommt, namens Neodym.

Und das Land dass bereits; ähnlich vorausschauend wie Boliviens Regierung; die wohl bald steigende Nachfrage (Fachleute schätzen rund 30%) erkannt hat heißt China. Das rasant ansteigende Interesse an Elektroautos ist nicht unbeobachtet geblieben und berücksichtigt worden. Denn sicherlich will China gerade aus diesem Grunde dieses Seltenerdmetall wohl gar nicht erst exportieren. Und China ist das Land wo dieser Rohstoff fast ausschließlich auf der Welt vorkommt. Doch lieber selber verarbeiten anstatt zu verkaufen lautet der Plan. Cleverer Schachzug kann man nur sagen, denn China produziert schließlich selber Elektroautos und Batterien, und wird preislich somit eine große Macht ausüben können.

Um solche preislichen Abhängigkeiten in Zukunft umgehen zu können müssen Automobilhersteller natürlich kreativ sein. So beginnt z.B. Toyota die Suche nach seltenen Metallen in einer Miene Kanadas, und in Argentinien die Suche nach Lithium. Auch der Elektroautohersteller Magna beteiligte sich ebenfalls an einem Lithium-Produzenten „Lithium Americas“, was allerdings von der Konzernleitung noch nicht offiziell bestätigt wurde.  

Daimler hingegen produziert mit dem Essener Chemiekonzern Evonik seine Batterien. Zu einer gesicherten Rohstoffversorgung in der Lithium-Ionen-Technik äußerte sich die Sprecherin von Evonik so : „Wir sprechen mit den Herstellern der Rohstoffe, machen uns ein Bild über unabhängige Studien, sind an zwei Forschungsprojekten des Umweltministeriums beteiligt, setzen auf das Recycling der Batterierohstoffe und arbeiten an alternativen Rohstoffzusammensetzungen“.

Hoffen wir dass die Kreativität einer günstigen Produktion nur so sprudelt, damit der „kleine Mann“ auch bezahlbare Autos mit Elektromotoren erwerben kann! Schließlich sollte es auch bei alternativen Antriebsmethoden demnächst wieder einen oder am Besten viele „richtige Volkswagen“ geben, es wäre unserer Meinung nach am Ziel vorbei wenn die Anschaffung nur „Priviligierten“ möglich wäre!

 

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