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Volkswagen feilt an einer neuen VW Up-Variante
Gerüchteküche

Volkswagen feilt an einer neuen VW Up-Variante

Der Up ist Volkswagens erster ernstzunehmender Beitrag aus dem Bereich Elektromobilität. Nun machen Gerüchte die Runde, dass VW an einer Überarbeitung der bisher gezeigten Studie arbeitet. Schauen wir uns an, wo die Reise hingehen soll.

Bereits 2007 wurde der VW E-Up auf der IAA der Öffentlichkeit präsentiert. Der Kleinstwagen, oder wie man im englischsprachigen Raum sagt: Microcar, sollte nach der Kleinserie des Golf CitySTROMer das erste moderne Elektrofahrzeug der Wolfsburger werden.

Die Daten des Fahrzeugs, so wie sie bisher angedacht waren:

  • 3,19 m lang
  • 130 Kilometer Reichweiten
  • cw-Wert: 0,33
  • 40 kW-Motor (54PS), 60kW in der Spitze
  • 210 Nm Drehmoment
  • 240 Kilogramm Lithium-Ionen-Batterie mit 18 kWh, schnellladbar
  • Geschwindigkeit:135 km/h
  • 0-50 km/h: 3,5 s
  • 1085 kg
  • 3+1 Sitze

Doch was ändert sich?

Mit der erfolgreichen Präsentation des Unter-1-Liter-Autos XL1 wurde der Öffentlichkeit auch ein neuer Antriebsstrang vorgestellt. Und genau der soll sich angeblich auch in der neuesten E-Up-Variante wiederfinden. Also Basismodell dient der Up! mit einer Länge von 3,50 m und von einem Zweizylinder-Turbodiesel angetrieben. Doch wie beim XL1 soll diesem ein Elektromotor unter die Arme greifen, der den Up! zusätzlich und umweltschonend mit regenerierter Elektrizität befeuert. Eine Schaltung mit 7 Gängen soll zudem für adäquate Kraftzufuhr bei allen Anforderungen sorgen.

Im Gegensatz zum XL1 hingegen wird dem Up!-Makeover nachgesagt, nicht allein mit dem Elektromotor fahren zu können, sondern diesen nur als Hilfsaggregat zu nutzen. Grund dafür: Die Batterien werden nur eine geringe Kapazität besitzen, gerade genug, um den Up! beim Starten und Beschleunigen unter die Arme greifen zu können. Ein weiteres Feature, welches dem Up! angeblich zuteil wird, ist das Puls-Start/Stop-System des XL1, dessen Besonderheit darin liegt, dass der Elektromotor das Verbrennungsaggregat während eines kurzen Stops weiterrotieren lässt, so dass ein effizientes Anfahren gewährleistet wird. So erreicht VWs Kleinster einen ganz ansehnlichen Verbrauch von etwas weniger als 3 Liter auf 100 Kilometer.

Diese Entwicklung hin zu sprasameren Hybridautos ist zwar lobeswert, bedeutet aber im selben Atemzug eine Absage an die Entwicklung reiner Elektroautos.
Quelle: autocar.co.uk

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