Technik
Solar-Fahrradweg nimmt in Holland Gestalt an
Innovation

Solar-Fahrradweg nimmt in Holland Gestalt an

Das Konzept, Fahrbahnen als Flächen für Solarzellen zu nutzen ist nichts neues mehr. Was allerdings neu ist, dass es nun tatsächlich jemand umsetzen möchte. Werfen wir einen Blick zu unseren niederländischen Nachbarn, die viel Pioniergeist beweisen.

Im kleinen Ort Krommenie, nahe Amsterdam wird bald ein kleines Stück Zukunft geschrieben. Denn die Regionalregierung Noordholland forciert ein Projekt in Kooperation mit einer Straßenbau- und einer IT-Firma, das zum Ziel hat, einen solargekachelten Fahrradweg zu installieren. Eingelassen in Betonblöcke werden etwa 1cm dicke Solarpanele von gehärtetem Glas geschützt. Pro Quadratmeter Solarbelag sollen jährlich etwa 50 Kilowatt Strom abfallen. Genutzt wird die Energie, um Straßenbeleuchtung oder Ampelanlagen zu betreiben.

Die so genannte SolaRoad besteht aus modularen Einheiten zu 1,5 mal 2,5 Metern und dient als Pilotprojekt. Mit den Erfahrungen aus der Anlage wird ein Geschäftsmodell erarbeitet, das dann in weiteren Teilen der Niederlande für Erleuchtung sorgen soll. Dies wird neben der Problematik der Stromdistribution und der Materialwahl die größte Herausforderung sein. Immerhin sollen die Zellen ja einige Jahre schadlos überstehen – bei jedem Wetter und bei maximaler Belastung. Ob die glatte Oberfläche, wie in der Skizze angedacht in Kombination mit Regen zu einer erhöhten Schlüpfrigkeit des Belags führt, dürfen die holländischen Radfahrer dann im Selbstversuch antesten.

Zu dem Projekt

Bild: Solaroad 

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