Interviews
ADAC Chef mahnt

scharfe Kritik

ADAC-Präsident Peter Meyer bezeichnete die Hybridautos von Volkswagen und Mercedes-Benz in einem Interview mit dem Tagesspiegel in Berlin als “Feigenblätter” der Autoindustrie. Der Entwicklungsrückstand bei alternativen Antrieben sei eklatant! Man habe hier eindeutig den Anschluss verpasst für den „kleinen Mann“ eine bezahlbare Variante zu entwickeln oder absehbarer Zeit auf den Markt bringen zu können!

So Meyer:“der Massenmarkt habe nichts davon. Das liege daran, dass die Technik bei beiden Herstellern lediglich in den Oberklassen-Modelle wie S-Klasse oder Touareg Einsatz fände. Hier sei der Preisaufschlag für Käufer leichter zu verschmerzen. In einem Opel Corsa oder einem VW Polo ginge das gar nicht, weil die Hersteller die Entwicklung verschlafen haben und die Produktion noch zu teuer ist.”

Als absolutes Gegenbeispiel nennt Meyer den koreanischen Hersteller Hyundai. 8000 Ingenieure seien mit der Entwicklung alternativer Antriebe beschäftigt. “Zeigen Sie mir nur einen deutschen Konzern, der ein Zehntel davon für die neuen Antriebe beschäftigt, und ich spendiere Ihnen eine Kiste teuren Champagner”so Meyer. Um konkurrenzfähig zu bleiben müsse nun endlich einiges passieren!

Nachsatz der Redaktion: An die breiteste Masse der Bevölkerung wird als letztes gesetzt? Traurig! Aber der Markt und die Nachfrage werden sich hier mit Sicherheit rächen wenn es nicht einen „wirklichen“ Volkswagen auch aus der deutschen Automobilindustrie geben wird!  

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