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Opel schickt drei elektrifizierte Merivas zu interessantem Smart-Grid-Projekt
Testmodell

Opel schickt drei elektrifizierte Merivas zu interessantem Smart-Grid-Projekt

Während GMs Opel-Strategie vielerorts als ungenügend empfunden wurde, scheint der US-Autogigant auch in Deutschland auf Elektrifizierung zu setzen. Neben dem Ampera ist nun ein weiteres Indiz auf den Schirmen der Nachrichten-Agenturen aufgetaucht: Opel testet eine Elektrovariante des Meriva in Deutschland.

In Kooperation mit dem Karlsruher Institut für technologie, genauer gesagt mit deren Elektrifizierungs-Projekt meRegioMobil. Besonderes Augenmerk soll hierbei auf der Fähigkeit der Fahrzeuge gelegt werden, als Teil des Smart-Grids wieder Energie ins Netz abgeben zu können.

Der Meriva-Umbau wird mit üblichem 230 Volt Haushaltsstrom oder 400 Volt 3-Phasenstrom gefüttert werden. Angetrieben wird der Wagen von einem 60 kWatt-Motor mit einem Drehmoment von 215 Newtonmetern. Die Batterie, die 16 Kilowattstunden fasst, reicht für eine Strecke von gerade einmal 64 Kilometern. Die Spitzengeschwindigkeit wurde vom GM mit 130 km/h angegeben.

Insgesamt wurden drei Fahrzeuge mit einem Elektromotor ausgestattet und dem Forschungsprojekt zur Verfügung gestellt. Einer der Merivas wird Teil eines Smart-Homes sein, das durch und durch mit intelligenten Netzen ausgestattet ist. Auch Stromversorger EnBW und das Fraunhofer-Institut sind an dem Projekt beteiligt und nutzen entsprechend die Opel-Fahrzeuge.

Ein Ziel des MeRegioMobil-Projektes ist unter anderem, dafür zu sorgen, dass man an Aufladestationen verschiedener Anbieter tanken kann, aber von seinem eigenen Stromversorger am Ende EINE Rechnung bekommt. 

Quelle, Bild: GM 

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