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Markttrend: Elektroautos als Kostensparer für Klein- und Handwerksbetriebe
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Markttrend: Elektroautos als Kostensparer für Klein- und Handwerksbetriebe

Über den sinnvollen Einsatz von Elektroautos haben wir schon oft geschrieben und oft gestritten. Nun sind einige Hersteller auf den Draht gekommen, die Kleinwagen in Lieferfahrzeuge zu verwandeln. Warum das nicht nur sinnvoll, sondern richtig erfolgversprechend ist und wie so etwas aussieht, das erfahren Sie hier!

Massiv gehen Hersteller von Elektroautos kommunale und Business-Märkte an. Doch neben den bisher anskizzierten Personenwagen, geht die Automobil-Industrie nun immer mehr auf die Speziellen Anforderungen von Kleinbetrieben wie Handwerkern oder Lieferanten ein. Kein Wunder – die Strecken, die hier zurückgelegt werden müssen sind ziemlich exakt kalkulierbar und meist sind auch Parkplätze und Wartezeiten vorhanden, so dass ein Wiederaufladen des Fahrzeugs möglich ist. Da die meist kompakt gebauten Elektroautos wendig sind und in jede kleine Parklücke hineinpassen – eignen sie sich rein physikalisch schon recht gut für Kurzstreckenmobilität in der Stadt. Wenn es aber um den Spritverbrauch geht und das, was man heutzutage dabei sparen kann, dann ist ein Unternehmer mit einem Elektroauto ziemlich gut bedient.

Diesem Gedanken folgend, haben einige Elektroauto-Hersteller einige alternative Modelle entwickelt, die genau diesen Anforderungen gerecht werden sollen: tiefe Ladekante, starre und beanspruchbare Ladefläche. Schauen wir uns zuerst die Variante „Cargo“ (Titelbild) des Hersteller-Agglomerats Mitsubishi/Peugeot/Citroen an: Nicht viel größer als der PKW, doch wesentlich höher mit einem integrierten Ladekasten erreicht die Liefervariante eine Reichweite von gut 100 Kilometern am Tag. In Tests in Tokyo haben sich allerdings nur tägliche Strecken von 30 bis 60 Kilometern als gebräuchlich herausgestellt. Also übererfüllt der „Cargo“ die Anforderungen sogar.

Auch die Firma Think! Aus Norwegen möchte da nicht hintenanstehen. Im Think! City N1 finden 700 Liter Stauraum mit einem Gewicht von bis zu 237 Kilogramm Platz. Noch dieses Jahr allerdings kommt eine weitere Version des Think!, nämlich der „Compact“ auf den Markt, der bis zu 900 Liter Stauraum vorweisen kann.

Think_N1_Elektroauto

Und die Deutschen? – Immerhin ein Smart-Zulieferer namens „Clever Parts“ möchte eine Antwort auf den Trend zum Lieferfahrzeug geben und schickt den Smart FourTwo mit „Clever End“ ins Rennen. Dieser Umbau beschert dem Briefmarken-Kofferraum eine Vergrößerung, so dass immerhin ein Labrador hineinpasst.

Smart_CleverEnd

Weiterhin erwartet man nächstes Jahr den Ford Transit Connect in der Elektrovariante. Ein ausgewachsener Kleintransporter. Den Piaggio Porter gibt es übrigens schon seit längerem im Handel.

Ford TRansit Connect Electric

Piaggio Porter_Elektroauto

Bilder von: Ford, Piaggio, Thing, Mitsubishi 

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