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Könnte dieses Benzin auf Wasserstoffbasis das Autofahren revolutionieren?
Wissenschaft

Könnte dieses Benzin auf Wasserstoffbasis das Autofahren revolutionieren?

Wasserstoff galt bisher als kritischer Energieträger – er sehr reaktionsfreudig und kann deshalb nur in teuren und unausgereiften Brennstoffzellen kontrolliert verbrannt werden. Nun aber haben britische Wissenschaftler eine Methode entwickelt, wie man Wasserstoff ganz normal an der Tankstelle tanken kann – und hier die Überraschung Ihr Auto fährt auch noch damit.

Die Nachricht aus der Daily Mail verspricht eine ganz neue Herangehensweise an das Thema „Wasserstoff als Energieträger“. Dieser gilt als Wundermittel: Er verbrennt sauber zu Wasser und Sauerstoff – ist aber nur schwer zu kontrollieren. Dies tut man bisher in Brennstoffzellen, bei denen an teuren Platinelektroden der Wasserstoff peu à peu in Wasser und Sauerstoff zerlegt wird – als Abfallprodukt entsteht Elektrizität.

Das neue Verfahren, das die Briten nun der Öffentlichkeit vorgestellt haben, funktionert folgendermaßen: Geringe Mengen Wasserstoff werden in winzig kleinen Kügelchen eingeschlossen. Diese werden nun, ja, wie soll man es anders sagen, einfach getankt. So kann aus regulärem Wasserstoff im Endeffekt ein umweltschonender Treibstoff erzeugt werden.

Doch die wirklich gute Nachricht kommt erst noch: Der Preis dieses Gemischs wird deutlich unter dem von regulärem Treibstoff geschätzt, nämlich auf gerade einmal 23 Cent pro Liter. Allerdings stellt der Kopf der Forschungsgruppe Stephen Bennington einen tatsächlichen Verkauf dieses Treibstoffs erst in drei bis fünf Jahren in Aussicht. Ein erstes Experiment mit den Kügelchen mit einem richtigen Automobil stellen die Wissenschaftler erst für nächstes Jahr in Aussicht.

Diese Nachricht kann im Grunde nicht zu hoch bewertet werden – vor allem, weil keine technischen Umrüstungen im Gegensatz zur Elektromobilität nötig sind. Dennoch – ein Verbrennungsmotor ist immer noch weit weniger effizient als ein Elektromotor oder eine Brennstoffzelle – nur eben praktischer.

Selbst, wenn die Technologie der Briten noch nicht ausgereift ist – zeigt sie dennoch eine neue Entwicklungsrichtung an, in die sich die Anstrengungen der Wissenschaft fortbewegen könnten.

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