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Grün fahren auch ohne Elektroauto: 15 Tipps zum Benzinsparen.
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Grün fahren auch ohne Elektroauto: 15 Tipps zum Benzinsparen.

Kennen Sie die MPG-Rallye? Dies ist eine Rallye, bei der es nicht gilt als erster ins Ziel zu kommen, sondern mit dem geringsten Spritverbrauch. Kein Wunder, dass die Gewinner dann schon einmal bis zu 40 Prozentpunkte unter den Herstellerangaben benötigen. Hier einige Tricks auch für zu Hause.

1. Reifendruck regelmäßig überprüfen. Wer mit zu niedrigem Reifendruck unterwegs ist, der vergrößert den Rollwiderstand seines Fahrzeugs. Achten Sie stets darauf, die Herstellervorgaben, die im Handbuch oder auch an der Innenseite der Fahrertür stehen, einzuhalten.

2. Zuladung und Dachgepäckträger. Schauen Sie in Ihren Kofferraum, ob dort nicht noch überflüssiges Gewicht lagert. Auch Dachgepäckträger, Fahrradhalter oder überflüssige Spoiler wirken sich schlecht auf die Aerodynamik Ihres Wagens aus. Übrigens: Die WM ist vorbei – montieren Sie endlich das Fähnchen ab, denn auch das bremst. Wer auf das Ersatzrad verzichten will, dem ist mit Reifenschaum als Behelfsmittel geholfen.

3. Der richtige Reifen. Winterreifen gehören runter, wenn kein Schneefall mehr droht. Denn andernfalls erhöht sich der Rollwiderstand beträchtlich. Achten Sie auch beim Einkauf auf speziell gestaltete Reifen, die noch zusätzlich den Widerstand verringern. Zusätze wie: „green“, „economy“ oder „Energy“ deuten meist auf recht sparsame Varianten hin. So spart man bis zu 15% Sprit. Wer sich keinen Energiesparreifen kaufen will, kann ein wenig mehr Luft in seinen Reifen pumpen. (max. 0,3 bar)

4. Motoröl. Leichtlauf-Motoröle können die Haftungsreibung Ihres Motors geringfügig herabsetzen, so dass weniger Kraft für eine Umdrehung gebraucht wird. Sie sind weniger viskos als reguläre Motoröle und verhelfen zu geringen Spritersparnissen vor allem wenn der Motor noch nicht warm ist. Der ADAC hat diese auf etwa 3-5% auf der Landstraße bemessen. Auf der Autobahn nimmt die Ersparnis ab. Auch ein regelmäßiger Ölwechsel hilft den Verbrauch zu senken. Achten Sie auch immer darauf genug Öl im Motor zu haben, sonst nimmt die Qualität de Öls ab und der Motor muss sich mehr anstrengen.

5. Vorausschauendes Fahren. Auf eine rote Ampel muss man nicht mit Maximalgeschwindigkeit zufahren, auch bei Verkehrsstauungen, nehmen Sie am besten erst einmal den Fuß vom Gas und lassen rollen. Wenn ein Tempolimit droht, bereits vorher sanft vom Gas runter und punktgenau ankommen. Wenn vor einem in der Entfernung Bremslichter aufleuchten – runter vom Gas.

6. Klimaanlage aus. Wenn die Temperaturen draußen angenehm sind, braucht kein Mensch eine Klimaanlage. Prüfen Sie regelmäßig, ob die Anlage nicht noch versehentlich angeschaltet ist.

7. Fenster hoch. Halten Sie die Fenster Ihres Fahrzeugs geschlossen, es sei denn Sie verfügen über keine oder noch schlimmer eine billige Klimaanlage. Diese kostet weit mehr Sprit als ein geöffnetes Seitenfenster.

8. Anfahren. Lassen Sie das Gasgeben vor dem Anfahren sein. Es macht nur einen schönen Sound, aber höhere Drehzahlen bringen Ihnen da gar nichts.

9. Schalten. So früh wie möglich in den nächst höheren Gang schalten. Jeder Gang bringt unterschiedliche Kraft auf. Versuchen Sie nie zuviel Kraft auf die zu beschleunigende Masse zu verwenden. Sie merken es, wenn der Motor sanft im nächsten Gang anzieht. Wenn der Vordermann nur langsam beschleunigt, dann bleiben sie im niedrigeren Gang untertourig und lassen Sie etwas Abstand entstehen. Wenn er in die Gänge gekommen ist, dann tun Sie das auch und beschleunigen wie oben beschrieben. Außerdem: Nicht zu lange warten beim Schalten, sonst tourt der Motor herab und das Schalten bremst den Wagen.

10. Tempomat. Wer einen hat, sollte ihn auch benutzen. Konstantes Fahren ist schwerer als man denkt. Vertrauen Sie hier der Technik.

11. Leerlauf. Ja, Sie haben einen und dürfen Ihn benutzen. Beispielsweise, wenn Sie eh schon schnell sind und eine leichte Neigung hinabfahren. Einfach die Kupplung treten oder in den Leerlauf schalten. Beim Rückwärtsfahren: Kurz Gas geben, dann kuppeln und rollen lassen. Beim Zurückschalten immer ein wenig Gas in den Leerlauf geben, so stimmt auch die Drehzahl.

12. Ampeln. An der Ampel schalten Sie am besten den Motor ab. Ab ca. 20 Sekunden Standzeit lohnt sich ein Neuanlassen. Also – probieren Sie’s.

13. Zündkerzen. Bitte überprüfen Sie regelmäßig Ihre Zündkerzen. Verschlissene austauschen und zwar durch moderne. So zündet der Motor wieder richtig.

14. Luftfilter. Auch die Luftfilter sollten regelmäßig auf Verstopfung hin überprüft werden. Nur wenn das Gemisch aus Luft und Benzin stimmt, läuft der Motor auch effizient.

15. Legen Sie Ihr Auto tiefer – so bietet es weniger Angriffsfläche für den Wind. Aber ob’s das wert ist? Wem nicht, der benutzt wenigstens glatte Radkappen und M3-Spiegel. Die bringen auch noch ein Quäntchen!

(Bildquelle: (c)Uschi Dreiucker , pixelio)

 

 

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