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Elektromobilität mal anders – Wie Roboter-Gliedmaßen den Alltag unterstützen werden
Alternative Fortbewegung

Elektromobilität mal anders – Wie Roboter-Gliedmaßen den Alltag unterstützen werden

Wer denkt, dass Elektromobilität mit Tesla und Co abgehakt wäre, hat sich ganz schön geschnitten. Denn sowohl die Wirtschaft, also auch die Wissenschaft basteln an Lösungen, die Menschen bei ihrer natürlichen Fortbewegungsweise, nämlich dem Laufen, unterstützen. Exoskelette und bionische Gliedmaßen – hier ein kleiner Einblick in die Materie.

80er Jahre-Serien wie „Der sechs Millionen-Dollar-Mann“ waren weit weniger weg von der Realität als damals vermutet: Bionische, also dem lebendigen Körperteil nachempfundene Gliedmaßen und Fortbewegungsmittel sollen in Zukunft Menschen, die starken Belastungen ausgesetzt sind oder auch Senioren in ihren Tätigkeiten unterstützen. Doch was gibt es für Konzepte und was können sie?

Bleex – Bionische Unterstützung zum Laufen und Tragen

An der Universität Berkeley in den Vereinigten Staaten dachte sich eine Gruppe von Forschern ein interessantes Gerät aus: Das Bleex ist ein Exoskelett für die Beine und sorgt dafür, dass der Träger eine 35 Kilogrammlast hebt, als würde sie gerade einmal 2 Kilogramm wiegen. Möglich wird as mit Hilfe von einer ausgetüftelten Sensorik (40 Sensoren) und starken Servomotoren, die jede Bewegung der Beine nachvollzieht und verstärkt. Die Signale werden mittels eines LAN (Local Area Network) an die entsprechenden Antriebe weitergegeben. Das Exoskelett ist an ein Tragegestell gekoppelt, mit dem man schwere Lasten mühelos auf dem Rücken transportieren kann.

Doch nicht die zivile Nutzung, sondern vor allem militärische Anwendungsgebiete hatten die Macher im Kopf: Sanitäter, die Verletzte bergen oder schweres Gerät schleppen werden mit einer tarngrünen und gepanzerten Variante des Bleex ausgerüstet. Mit Energie wird das Exoskelett aus einer Batterie im Rucksack versorgt, die den Träger meilenweit tragen. Das Bleex wiegt etwa 50 Kilogramm, die sich aber quasi selbst tragen. Wer das Gerät allerdings nutzen möchte, muss vorher ein spezielles Training absolvieren. Die Herausforderungen, die als nächstes für die Entwickler anstehen, sind unter anderem die Entwicklung einer Treibstoff-basierten Energiequelle und der Optimierung des Gewichts und der Robustheit des Geräts.

Bleex

Die Roboterhand

Zu Rehabilitationszwecken wurde beispielsweise diese Exoskelett-Hand entwickelt. Obschon recht sperrig und deshalb als Unterstützung im Alltag wenig geeignet, macht diese Roboterhand im Bereich der medizinischen Anwendung eine gute Figur. Sensoren messen jede Bewegung der Hand und können je nach Einstellung entweder die Hand in ihrer Bewegung unterstützen und eine Gegenkraft aufbauen, um Muskeln zu trainieren. Doch nicht genug damit: Auch als Eingabegerät für virtuelle Welten steht der futuristische Greifer zur Verfügung.

Exoskelett

Japan – das Mekka für Mechas

„Mecha“ ist ein japanischer Begriff, der aus dem Englischen abgeleitet ist und bezeichnet einen humanoiden Roboter, der von einem Menschen gesteuert wird. Alle Bewegungen, die der „Pilot“ des Roboters macht, werden synchron von der Maschine ausgeführt. Eigentlich ist dieser Begriff der fantastischen Welt der Mangas entlehnt, doch auch in der Realität scheinen Mechas eine Existenzberechtigung zu haben. So entwarfen Forscher der japansichen Firma Tmsuk einen Bergungsmecha, namens T-52 Enryu, der in der Lage ist, sich mittels starken Werkzeugen an den Roboterarmen durch Wände und Geröll zu fressen.

Enryu 

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