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Elektroauto mit 1600 Kilometer Reichweite: Autobauer Velozzi macht große Versprechungen
Zukunftstechnologie

Elektroauto mit 1600 Kilometer Reichweite: Autobauer Velozzi macht große Versprechungen

Der kalifornische Elektroauto-Entwickler Velozzi protzt seit Anfang des Jahres mit Superlativen: 100 Meilen (ca.160) Kilometer soll seine Entwicklung Velozzi Solo mit einer Gallone (3,7 Liter) Sprit erreichen können. Was das Elektroauto mit Reichweiten-Verlängerung noch alles auf dem Kasten haben soll und was das zweite Velozzi-Modell mit dem Namen „Supercar“, an dem auch ein deutsches Großunternehmen mitwirkt, alles können soll – hier im Artikel!

Mit seinen beiden Modellen „Solo“ und „Supercar“, von denen die Welt noch nichts gesehen hat außer einigen 3-D-Renderings, hat der Entwickler Velozzi aber bereits eines schon erreicht: Dass man über ihn spricht.

Doch was zeichnet die beiden Fahrzeuge so aus, dass sie so Furore machen? Und wie will Velozzi diese Features in die Realität umsetzen?

Beim „Solo“ handelt es sich um ein kleines Sportcoupé, einem Audi A1 nicht unähnlich (siehe Titelbild), der mit einem Elektromotor, der durch einen besonderen Range-Extender auf eine Maximalreichweite von 100 Meilen pro Gallone (160 Klometer pro 3,78 Liter) kommen soll. Damit würde der Solo nicht nur sämtliche anderen Elektroautos in die Tasche stecken, sondern so nahezu jeden Wagen mit Verbrennungsmotor. Doch damit nicht genug: Das Fahrgefühl soll zudem dem eines Spritfressers gleichen. Der Range-Extender, der die Reichweite des Elektrofahrzeuges erhöht, handelt es sich um eine Mikro-Turbine der Firma Capstone, die speziell darauf ausgerichtet sein soll, den Treibstoff effizient in elektrische Energie für die Batterie umzuwandeln. Als Sahnehäbchen verspricht Velozzi eine Beschleunigung von 0 auf 100 in ca. 6 Sekunden.

Das „Supercar“-Modell ist ein reiner Sportwagen, den jeder Quartett-Spieler gern auf der Hand hätte: Satte 780 PS soll der Bolide auf die Straße bringen, und das mit einem Elektromotor! In 3 Sekunden soll das „Supercar“ an der 100 Km/h-Marke kratzen und volle 320 Km/h Spitze schaffen. Ständig geladene Superkondensatoren sollen solche Spitzenleistungen kompensieren können. Neben dem Turbinenhersteller Capstone ist übrigens auch Bayer mit von der Party. Der Leverkusener Chemie-Pharmariese stellt -high-Tech-Materialien für die Karosserie des „Supercar“ zur Verfügung.

Die Hilfsturbinen der beiden Modelle sollen dem Hersteller nach sehr flexibel bei der Wahl des Treibstoffs sein: Diesel, Biodiesel, Ethanol, Benzin, Biogas und in Zukunft sogar Wasserstoff sollen die Stromlieferanten antreiben.

Das „Supercar“ ist noch für 2010 angekündigt, während man auf den „Solo“ noch bis nächstes Jahr warten muss. Was auch immer aus diesen beiden Juwelen wird – wir bleiben dran! 

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