Autos
ECOmove QBEAK - Jetzt hat auch Dänemark sein Elektroauto
Neuvorstellung

ECOmove QBEAK – Jetzt hat auch Dänemark sein Elektroauto

Auch die Dänen, die bereits bei den regenerativen Energien ganz weit vorne mitspielen, haben sich nun entschlossen, ein Elektroauto zu bauen. Das Konzept des so genannten ECOmove QBEAK beruht auf einem speziellen Chassis, das hohe Flexibilität für weitere Modelle eröffnet. Werfen wir doch einen genaueren Blick auf das kleine orangene Gefährt.

Der QBEAK (Q-Schnabel) zeigt uns auf den ersten Blick nichts neues: Ein Microcar ohne Schnauze, süß und drollig – halt ein Stadtauto. Doch bei dem kleinen Dänen lohnt es sich einen zweiten, wenn nicht auch einen dritten Blick zu wagen. Zuerst einmal fällt der Fahrersitz auf, der sich in der Fahrzeugmitte befndet. Hinter dem Fahrer sind dann die beiden Mitinsassen im Dreieck arrangiert. Das sorgt zum einen für ein neues Fahrgefühl, was eher an einen Autoscooter denn einen PKW erinnert und zum anderen verschiebt es den „nervtötenden Beifahrer“ einfach nach hinten. Sehen tun die Mitfahrer jedoch noch genug, denn sie schauen an der Schulter des Fahrers vorbei. Doch das war’s noch nicht mit den Design-Finessen: Die Seitentüren entbehren nämlich jeglicher Mechanik, da sie sich rein elektrisch öffnen.

Schaut man sich die Konstruktion des Wagens an, so stoßen wir an ein Kuriosum. Ähnlich wie das Chassis der Firma Trexa, ist das ECOmove-Fahrgestell vollkommen unabhängig von der Karosserie. Alle Teile, die zum Vortrieb und zur Steuerung nötig sind, wurden in den Fahrzeugsockel verbaut. Die Motoren sitzen in den Rädern und die Batterien, sowie die Steuerung im Boden. Diese Konstruktionsweise bietet nicht nur flexible Design-Möglichkeiten der Karosse ohne viel Aufwand, auch die Länge und Höhe des Gefährts lässt sich durch die Bauweise noch in gewissen Grenzen variieren. Das macht einen Zweisitzer ebenso möglich wie einen Viersitzer. Auch die Batterien können je nach Konfiguration unterschiedlich viel Platz einnehmen, so dass die Reichweite auch von 30-300 Kilometer variiert. Ein weiterer Vorteil der kompakten Chassis-Konstruktion ist das einfache Be-und Entladen. Die Ladekante entspricht nämlich dem Niveau des Fahrzeugbodens.

Der Wagen kann übrigens schon jetzt zum Testen vorbestellt werden, eine Lieferung ist allerdings eher erst Ende nächsten Jahres wahrscheinlich.

Bilder: ECOmove

CHASSIS ECOmove QBEAK

Chassis ECOmove

 

Audi mit A3-Prototyp weiter auf Elektrokurs Volle Fahrt vorausVorbildlich: Japanische Unternehmen mit gemeinsamen Prototyp-Projekt Technologiefortschritt

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche ÖKO-Top100.de - Ökomobilität, grün, Autos, KFZ, Ökoautos, Elektroauto, BrennstoffzelleArtikelverzeichnis SEO Umweltenergie-Top100

AUTOS FINDEN.