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E-Bike Brammo Empulse: Ein Hauch von Akira
Neuvorstellung

E-Bike Brammo Empulse: Ein Hauch von Akira

Die großen Autohersteller schlagen sich gerade die Köpfe ein, im Streit darum, wer denn der Elektroauto-König wird. Im Windschatten des ganzen Brimboriums zieht ein kleiner US-amerikanischer Hersteller an den großen vorbei, der ausgereifte Elektro-Motorräder an den Mann bringt. Ein Blick auf Brammo.

Oregon war in der Vergangenheit eher wegen seiner Forstwirtschaft bekannt. Die Oregon-Kiefer lieferte festes Holz für den Schiffs- und den Eisenbahnbau. Dass die Nordwestler auch anders können, als Bäume umzuhauen, zeigte sich spätestens seit Begründung des so genannten Silicon Forests, einer Region, in der sich zahlreiche High-Tech-Unternehmen breitmachten. Dort im stillen Eckchen wuchs eine Firma Heran, die sich der Elektrisierung von Motorrädern hingibt. Und beim Motorradfahren geht es nicht einfach nur darum, ein umweltfreundliches Gefährt zu führen, sondern ganz im Gegenteil: Es geht um den Spaß an der Beschleunigung. Ein Spaß, den ein Elektromotor noch viel eher und einfacher liefern kann, als ein Benziner.

Brammo, wie das Unternehmen heißt, entwickelte bisher zwei Motorrad-Modelle das Enertia und das Empulse. Das Enertia ist das Einstiegsmodell ins Ebike-Business – Die leichte Straßenmaschine mit einem eher aufrechten Design soll eher als Einmann-Transporter denn als Sportgerät dienen. Die Maschine ist mit einem Preis von 7995 Dollar durchaus erschwinglich, sie bringt es dank ihrer 3.1 Kilowattstunden-Batterie im normalen Stadtverkehr etwa 40 Kilometer, beim Rasen auf knapp die Hälfte. Die Spitzengeschwindigkeit liegt knapp an den 100 Km/h.

Der große Bruder der Enertia – die Empulse lässt jedem Motorradfahrer das Herz aufgehen – erstens sieht die Maschine aus, wie ein Motorrad aussehen soll: dynamisch, kraftvoll, eigensinnig. Andererseits stimmen den Fahrer auch die technischen Werte auf ein Gefühl von Motorrad-Straßenjagden in einem anderen Jahrtausend ein. Ganz wie im japanischen Kultfilm Akira. Die Empulse gibt es in verschiedenen Ausführungen. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 160 Km/h schafft sie je nach Ausführung 100 bis 160 Kilometer. – Also genau die Strecke, die für eine anständige Ausfahrt einzuplanen ist. 40 Kilowatt bringt die Elektromaschine auf die Straße und das gute Stück kostet so um die 10.000 Dollar. Die größte Variante liegt bei 14.000 Dollar. Batterien sind teuer heutzutage. Wer Blut geleckt hat, dem empfehlen wir einen Blick in die Videos – dort werden die Maschinen vom Hersteller vorgestellt.

 Video: Brammo Enertia



Video: Brammo Empulse

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