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Der Ford Focus Electric im Detail
Neuvorstellung

Der Ford Focus Electric im Detail

Kürzlich wurden erste Details über den neuen Ford Focus Electric bekannt, dem ersten Gehversuch der Marke Ford im Elektroauto-Business. Nun endlich wurde der Wagen offiziell vorgestellt. Schauen wir uns an, was der Focus besser kann als die Konkurrenz.

Auf der traditionsreichen Detroiter Motorshow präsentierte Ford-Geschäftsführer Allan Mulally Fords Eintritt ins Elektroauto-Zeitalter. Konkret stellte er neben dem C-Max in Hybridvariante den lang erwarteten Ford Focus Electric vor – basierend auf dem Design des 2012er Ford Focus. Doch wer heutzutage mit einem Elektroauto herauskommt, der muss erst einmal an Branchenvorreitern wie der Peugeot/Mitsubishi/Citroen-Kooperation mit ihrem Leaf-Modell vorbei – einem serienmäßigen, bereits recht ausgereiften Elektroauto – oder an günstigen Herstellern wie Wheego, der über einen unschlagbaren Preis ins Geschäft kommt.

Was kann er also?

Der 2012er Focus kommt als Fünfsitzer daher. Und zwar als ein recht flotter – zumindest im Vergleich zum Konkurrenzfeld. Satte 100 Kilowatt stemmt der Kompaktwagen auf die Straße, was zu einer komfortablen Spitzengeschwindigkeit von etwa 135 km/h führt. Mit Energie versorgt, wird der Focus von einer 23 Kilowattstunden Lithium-Ionen Batterie von LG. Diese ist klimatisiert, da Batterien stark unter Kälteeinwirkung leiden und weit weniger Leistung abgeben. Über die Reichweite ist noch nichts bekannt, obwohl hier rein zahlentechnisch schon keine Wunder zu erwarten sind. Allerdings brilliert der Ford mit einer Ladezeit von unter vier Stunden, was ihn an die Spitze des Feldes führt. Im Vergleich: Der Leaf mit einer 24 Kilowattstunden-Batterie braucht volle 7 Stunden, um wieder voll einsatzfähig zu sein.

Spannend ist auch das Heizungskonzept – anstatt den kompletten Innenraum mit der Klimaanlage zu beheizen, haben die vorderen Insassen die Option, nur die Sitzheizung zu betrieben. Das Resultat: Weniger Energie wird verbraucht – der Fahrer fühlt sich trotzdem behaglich.

Zu guter Letzt hat sich Ford kräftig bei der Konkurrenz aus Japan inspirieren lassen und bringt mit dem Ford eine Smartphone-App heraus, mit deren Hilfe man seinen Wagen kontrollieren kann: Klimaanlage, Batterieladung, Fahrzeuglokalisierung.

Ein kleines Detail trübt dennoch die Euphorie – die Sitze lassen sich nicht vollständig umlegen, um eine plane Ladefläche zu erhalten. Die Batterien nehmen kontruktionsbedingt einfach zu viel Platz ein.

Ford hat einen weiteren und kompetenten Beitrag zur Elektrisierung unserer Fahrzeuge geliefert. Der Verkauf soll sich vor allem auf kommerzielle Kunden fokussieren – die Gründe liegen auf der Hand. Warten wir die restlichen Fahrzeugdaten ab und freuen wir uns auf eine Probefahrt.

Ford Focus Electric
Ford Focus electric 

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