Technik
Continental entwickelt Technik zum Abschalten von Elektroautos und Hybriden
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Continental entwickelt Technik zum Abschalten von Elektroautos und Hybriden

Zu den Bedenken gegenüber elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wird immer wieder auch die Sorge vor Hochspannung im Falle eines Unfalls genannt. Um dieser nicht unwesentlichen Gefahr gegenüber zu treten, entwickelte Continental ein cleveres Abschalt-System.

Dass Autozulieferer Continental mehr kann als Reifen, demonstriert das Unternehmen anhand einer Entwicklung, die der aufkeimenden Elektromobilität gewidmet ist. Das so genannte „ev-SAT“-Sensorsystem ist in der Lage, einen möglichen Unfall zu erkennen und zur Sicherheit des Fahrers und des Rettungspersonals zu reagieren. Der ev-SAT schaltet dann nämlich die Stromzufuhr der Batterien ab – die Gefahr ist gebannt. Und von Gefahr kann durchaus die Rede sein – immerhin herrschen hier Spannungen von bis zu 400 Volt. In den USA herrschen bereits striktere Regeln im Umgang mit der Fahrzeug-Elektrizität. Innerhalb von 5 Sekunden nach einem Unfall soll die Spannung auf unter 60 Volt sinken.

DA evSAT-System ist ein unabhängiges System mit eigener Sensorik, die außergewöhnliche Beschleunigungen auf das Auto misst. Das Abschalten der Batterie ist normalerweise an das Airbagsystem gekoppelt – wird das aktiviert, wird die Elektrik lahmgelegt. Im Stand – zum Beispiel beim Aufladen ist das System allerdings nicht aktiv – hier kommt das evSat zum Einsatz. Die Reaktionszeit beträgt nicht mehr als eine halbe Sekunde nach Aufprall. Das System ist darüber hinaus nachrüstbar – muss also nicht bei Fertigung des Automobils installiert werden.

Dr. Axel Gesell, Entwicklungsmanager bei Conti erwähnt: „Der Hauptnutzen unseres Produkts ist es, Rettungsmannschaften vor Verletzungen durch Hochspannung zu schützen, wenn sie beim Bergen von Unfallopfern dem Berühren von Metallteilen aussetzen.“

Das Unternehmen lässt verlautbaren, das System ab nächstem Jahr in Zusammenarbeite mit einem deutschen Autohersteller produzieren zu wollen. Produktionsort ist Regensburg. Weiterhin heißt es, dass bereits weitere Hersteller Interesse an dem Produkt bekundet haben.

Auch der ADAC hat sich übrigens auf das Helfen von elektrisierten Automobilisten eingeschossen, die Gelben Engel geschult sowie eine Rettungskarte für Feuerwehrleute herausgegeben! 

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