Umwelt
CO2-Ausgleich beim Tanken - Die Arktik-Gründer erklären ihr Konzept
ökologische Tank-Karte

CO2-Ausgleich beim Tanken – Die Arktik-Gründer erklären ihr Konzept

In Hamburg haben sich drei Gründer zusammengetan, um mit einem vorbildlichen Projekt dem übermäßigen CO2-Ausstoß den Kampf anzusagen: Mit einer zusätzlichen  Karte zahlt jeder Kraftfahrer beim Tanken einen zusätzlichen Betrag, um seinen CO2-Ausstoß mit Klimaschutz-Projekten auszugleichen. Wie das Konzept genau funktioniert und wo man es bereits nutzen kann, erklären die Gründer am besten selbst:

Im heutigen Interview mit dem Gründerportal „förderland“ berichteten die Mitgründer Florian Skiba und Dominic de Vries über Ihr Projekt „Arktik“ – einem System zum privaten CO2-Ausgleich von Autoabgasen.
Das Arktik-Tankkarten-Projekt, bei dem der Autofahrer an der Tankstelle 2 Cent zu jedem Liter Treibstoff dazubezahlt, um Klimaschutzprojekte zu fördern, beschreiben die Gründer treffend: „Mit der ARKTIK Karte sammelt der klimaaffine Autofahrer keine Bonuspunkte, die er später in Bälle oder Handtücher eintauschen kann. Man kann sich das vorstellen, wie eine Rabattkarte für Tankkunden, nur mit einer sinnvollen Prämie, nämlich Klimaschutz.“

Doch bei einem Konzept blieb es nicht. Schnurrstracks verhandelten die engagierten Jungunternehmer mit den Mineralölkonzernen und konnten einen großen Erfolg einfahren:“Die Unterstützung beim 100%igen CO2-Ausgleich mit mehr als der Hälfte des nötigen Klimabeitrags durch unseren ersten Kooperationspartner JET ist ein tolles Ergebnis für alle Seiten.“ Das Ergebnis: Bei allen Jet-Tankstellen bekommt man die Arktik-Karte und kann damit CO2-neutral tanken. Und das Beste daran ist: Auch Jet schießt einen halben Cent pro Liter zu den Klimaschutzprojekten hinzu.

Doch wie sieht es eigentlich mit den Projekten aus, die den CO2-Ausgleich erreichen sollen: „ARKTIK Mitglieder fördern zum CO2-Ausgleich ausschließlich Klimaprojekte, die den vom WWF mit entwickelten Richtlinien des Gold Standards entsprechen. Er wird nur an Projekte vergeben, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung sind.“, antwortet Florian Skiba auf die Frage.

Auf die Frage, wie das Projekt überhaupt entstanden ist und welchen Ansatz die Gründer verfolgen, erwiderten sie:“Die Möglichkeit, die CO2-Emissionen aus Flugreisen bei der Onlinebuchung oder im Reisebüro auszugleichen ist sehr erfolgreich und akzeptiert. Da wir auch Autofahrer sind, haben wir uns gewundert und gefragt, warum sich die bisherigen Angebote an Autofahrer, ihre CO2-Emissionen auszugleichen, anders als bei den Angeboten für Flugreisen, noch nicht durchgesetzt haben. Aus unserer Sicht fehlte bislang einfach ein Angebot, dass Klimaschutz für Autofahrer in den Alltag integriert.“

Wir von oekomotive.net unterstützen die Idee der drei Hamburger jedenfalls hundertprozentig. Hier können Sie übrigens Ihre Arktik-Karte sofort beantragen.

Fallbeispiel CO2-Ausgleich: Möbeldesigner Tom Fischer KlimaschutzWieviel CO2 produzieren Sie pro Jahr – Wattzon rechnet es Ihnen vor! Software

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche ÖKO-Top100.de - Ökomobilität, grün, Autos, KFZ, Ökoautos, Elektroauto, BrennstoffzelleArtikelverzeichnis SEO Umweltenergie-Top100

AUTOS FINDEN.